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ECLECTIC FUSION

17.09.2021 – 28.11.2021

Stano Cerny

Multidisziplinärer Künstler, nomadisch und visionär. Sein künstlerischer Ansatz ist das Ergebnis einer tiefgreifenden Erforschung exotischen Welten fernab der heimischen Kultur, wo die Schönheit der Natur und der Reichtum einer indigenen Kultur die Reise seiner Malerei prägen.

Seit seiner ersten Reise auf die Insel Gambia im Senegal, Afrika, im Jahr 1992, hat er eine lange Reise begonnen, auf der er Formen und Farben aufnimmt, die ihm den Ausgangspunkt für die Darstellung der Verbindung zwischen Mensch und Natur darzustellen, in diesem Fall die weibliche Figur, die Göttin, die uralte Venus, die zu einem Tanz von exotischer Schönheit wird.

Cerny ist ein Künstler, der Musik und Malerei auf fast alchemistische Weise in seinen Lebensstil verbindet. Seine Kompositionen sind Sinfonien aus Farben und rituellen Klängen, die von einem rätselhaften Universum erzählen.

Mit mehr als 50 internationalen Ausstellungen, darunter die Biennale von Venedig 1988 im tschechoslowakischen Pavillon, Art Basel, Schweiz 1990 und die Rufino Tamayo Biennale 2016 im Museum für zeitgenössische Kunst in Mexiko-Stadt. Seine Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Derzeit lebt er in Mexiko und der Slowakei.

Patricia Koysova

Patrícia Koyšová  ist eine der wenigen Künstlerinnen in der Slowakei, deren künstlerisches Programm sich ganz der abstrakten Malerei widmet. Ihre Kunst ist ein unermüdliches Ausloten von technologischen Möglichkeiten und vielfältigen Maltechniken, Verfahren und Alternativen. Ihre größte Befreiung vom direkten Kontakt mit der Leinwand fand sie in Luftkompressorpistolen.

Die Künstlerin beschreibt ihren Stil als “Arbeiten mit Farbe wie in einem Malereilabor.”

Im Glauben an die Kraft monochromatischer und reduzierter Farbgebung verwendet sie selten mehr als drei Nuancen in einem Bild.

Der Malstil von Patrícia will die Aufmerksamkeit des Betrachters fesseln, seine Sinne aktivieren, das “Auge” für die Wahrnehmung von Formen aus dem inneren und äußeren Raum öffnen, ein “Rückgriff auf die eigene Phantasie” sein.

Die Bilder von Natur und Landschaften entstehen aus einem traumhaften, spontanen und zufälligen Farbenspiel. Wie eine Vision ähneln sie chinesischen Pinselgemälden und Landschaften, Wasserfällen und anderen natürlichen Strukturen wie Schnee, Sand und Wolken. Es ist das inszenierte Spiel der Poesie.

Beim Konzept des Zooms geht es um Wahrnehmung, um die Fähigkeit, das vor uns Verborgene, das Unklare und Unsichtbare aufzudecken. Es ist die Suche nach der perfekten Form – mit Hilfe der Natur.

Roland Pangrati

Roland Pangrati ist einer der visionärsten Künstler von Rumänien, bekannt für seine Art und Weise, wie er abstrakten minimalistischen Expressionismus mit alten traditionellen japanischen Maltechniken des Nihonga-Stils kombiniert, mit über 1000-jähriger Tradition.

Für die Kreation seiner Werke verwendet er naturgegebene Mineralpigmente, die durch das feinschleifen der Steine in verschiedene Körnungen, Gofun (pulverisiertes Calciumcarbonat aus Austernmuscheln), Korallen, alle Zutaten werden mit einem speziellen Kleber kombiniert, der durch Kochen des tierischen Proteins hergestellt ist.

Die so hergestellten Farben sind auf einem japanischen Papier namens Washi aufgehängt, das dem Lauf der Zeit mehr als 1000 Jahre standhält. Dieses Papier kann nicht zerbrochen werden, selbst wenn es nass ist, und wenn es nach 300 Jahren reift, wird es noch weißer als zuvor und wird damit zu einem der Hauptziele des japanischen UNESCO-Erbes, das als eines der immateriellen Werte der Menschheit anerkannt wird .

Die Gemälde von Roland Pangrati sind nicht nur visuele Kunst, sie simulieren alle 5 Sinne, die mit dem psychischen und mentalen Gewissen in Verbindung gebracht werden, ihre Botschaft richtet sich an den inneren Teil, der in jedem Menschen gleich ist, spielt keine rolle welche Nationalität oder Kultur eine Person hat, „Die Menschheit“ ist bei jedem gleich.

Sie werden aus einer inneren persönlichen Vision geschaffen. Sie sind nicht nur einfache Darstellungen der Natur aus einer bestehenden Landschaft, sie sind konzeptionelle Formen der Realität, sie sind dafür geschaffen, die Natur “wie man sie fühlen kann” darzustellen, nicht nur “wie sie sie sehen kann”.

PAST

Past Exhibitions

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Threesome: You, Me & the Art

11/05/2020 - 30/09/2020

by Helen Waldburger Elliot Jack Stew

THREESOME: YOU, ME & THE ART

11/05/2020 – 30/09/2020

by Helen Waldburger, Elliot Jack Stew

Die Galerie 10 in St. Moritz freut sich sehr, die erste Schweizer Ausstellung des Künstlerduos “Waldburger-Stew” zu präsentieren.

2014 lernten sich die Kunststudenten Helen Waldburger und Elliot Jack Steve an der Londoner Univerität Central Saint Martins Kenen. Viele gemeinsame Erfahrungen und Überzeugengen sowie intensiv erörterte Visionen flochten seitdem ihre Leben stets dicher aneinander, bis dieser fast eigenständige dritte Partner – die Kunst – entstand und sich weiter entfaltete

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Max Zuber

15/12/2019 - 15/03/2020

by Max Zuber

MAX ZUBER

15.12.2019 – 15.03.2020

Schon seit über einem Jahrzehnt wohnt und arbeitet der Wahl-Celerinaer zwischen dem Zürichsee und dem Stazer Wald.

Nicht selten finden deshalb Szenen der Engadiner Natur oder des St Moritzer Gesellschaftstreiben Niederschlag in seinen Werken – wie die aktuell ausgestellten Gemälde zum St.Moritzer See, zum Stazer Wald, zur Oberengadiner Seenplatte oder eine Szene eines heiteren Abends in einer Bar im Badrutt Palace bezeugen.

Funklnd lebendige und dabei so gar nicht willkürlich ausgesuchte Szenen verleihen dem Thema Engadin in der Malerei eine spannende neue Wiedergeburt.

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Die kleine Geschichte der
ST.MORITZER PLAKATE 1894 - 2021

17/10/2020 - 15/12/2020

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Die kleine Geschichte der
ST.MORITZER PLAKATE 1894 – 2021

17. September – 13. Dezember 2020,

kuratiert von Carolin A. Geist und Virginia Fleming.

… Eine kleine Geschichte in 3 Teilen:

  1. Am Anfang und am Ende war die Manufactura Engiadina – Junge Einheimische
  2. Am Anfang war das erste kommerzielle Plakat von 1895 –
  3. Am Anfang des Rundgangs ist Giovanni Segantini – Moritzer Kunstgeschichte.

Diesen Herbst zeigt die Galerie 10 St.Moritz eine Ausstellung die den Spagat zwischen junger zeitgenössichen Kunst und der lokalen St.Moritzer Kultur- und Kunstgeschichte wagt. Dieser Inhalt ist auch dementsprechend räumlich strukturiert.

Aus einem Projekt der Manufactura Engiadina (www.manufacturaengiadina.com) entstand im Sommer 2020 ein Wettbewerb in dem junge einheimische Künstlern die Möglichkeit gegeben wurde, in Kooperation mit der Gemeinde St.Moritz zusammen, das offizielle Poster für den Sommer 2021 für St.Moritz zu entwerfen.

Aus allen 17 Bewerbern stach für die Jury die kristalline Vision von Aaron Schwarz hervor. Eine Sehnsuchtslandschaft, die sowohl das Strahlen den Sommers, die Andeutung des Winters, die Natur, die Urban-Alpine-Einzigkeit von St.Moritz, das Weltmännische, wie die Ruhe einfing.

Alle 17 Plakate werde ausgestellt und können käuflich erworben werden.

Um dem Besucher, die Werke der jungen Künstler im Kontext der Kulturgeschichte von St.Moritz zu zeigen, recherchierten die Kuratoren in der Geschichte des Städtchens und erweiterten die Ausstellung um eine Aufarbeitung der Geschichte der Plakate von St.Moritz, die mit den ersten kommerziellen Plakaten aus dem 19. Jahrhundert beginnt, und mit dem zukünftigen Plakat von 2021 aufhört. Kapitelweise wird auf die verschiedene Etappen eingegangen.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass die ersten Plakate von St.Moritz gar nicht vom Kurverein als Auftrag erschaffen wurden? Damals gab es noch gar keinen Kurverein. Die aller ersten Plakate stamment ironischer Weise aus Frankreich und waren Werbematerial für die Ost-Französische Eisenbahnsgesellschaft, die neue Kunden auf ihren Routen anlocken wollten.

Das aller erste kommerzielle Plakat von St.Moritz stammt aus 1895 (aber – es existieren kommerzielle Plakate vom Engadin aus den 1890er Jahre – im Titel beginnt deshalb die Chronologie 1 Jahr vorm ersten St.Moritzer Plakat).

Im Rahmen der Recherchen stiess die Kuratorin Carolin A. Geist auf die wundersame Geschichte des

«Segantini-Fundes»: 2007 hatten Mario Häfliger und Marius Hauenstein auf dem Dachboden der Evangelischen Kirche St.Moritz zwei alte Kisten gefunden… Ein realer Schatz! Schlummerten darin doch seit 109 Jahren zwei Original Segantinis. Giovanni Segantini hatte für das Kantonale Sängerfest 1898 zwei Gobelins als Plakate bemalt. Und diese waren auf dem Dachboden in Vergessenheit geraten. Ihre Geschichte wird im Vorderraum der Ausstellung erzählt, und die Originale ausgestellt.

Text: Carolin A. Geist

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JD MALAT GALLERY x ST. MORITZ POP-UP

23/12/2020 - 11/04/2021

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JD MALAT GALLERY x ST. MORITZ POP-UP

23/12/2020 – 11/04/2021

JD Malat Gallery ist stolz darauf, ihren neuen Pop-up-Raum in der weltweit einzigartigen Alpenmetropole St. Moritz zu präsentieren. In diesem Winter wird die JD Malat Gallery die Arbeiten ihrer aufstrebenden und etablierten internationalen Künstler zusammenbringen, um den dynamischen interkulturellen Austausch zwischen dem vielfältigen Programm der Galerie und St. Moritz hervorzuheben.

St. Moritz war im Laufe der Jahre ein kreatives Zentrum für viele Visionäre. Von der Familie Giacometti und dem Alpenmaler Giovanni Segantini bis hin zu Intellektuellen, wie dem Philosophen Friedrich Nietzsche und dem Schriftsteller Thomas Mann. Seither ist St. Moritz als ein beliebter Ort bekannt, an dem sich verschiedene Traditionen und Kulturen treffen und austauschen.

Als kulturelles Zentrum, das die Vielfalt umarmt und Kreativität willkommen heißt, spiegelt der St. Moritzer Pop-up-Raum das Ziel der JD Malat Gallery wider, nämlich ein vielfältiges Publikum für die Welt der Kunst zu inspirieren und zu begeistern.

Unsere Künstler in einem neuen Kontext zu sehen, ist eine spannende Art, über dessen Kunst nachzudenken. Während wir hier in Mayfair, London, Einzelausstellungen veranstalten, wird unser Pop-up in St. Moritz ein Raum sein, der Gruppenausstellungen gewidmet ist.

«Die Arbeiten unserer Künstler im Kollektiv und in einem neuen Raum zu zeigen, gewährleistet einem neuartigen und kreativen internationalen Publikum die Kunst aus aller Welt zu schätzen» – Jean-David Malat, Gründer.

 

Zum ersten Mal werden in St. Moritz die Arbeiten von führenden Künstlern wie dem kolumbianischen abstrakten Expressionisten Santiago Parra, dem ghanaischen figurativen Maler Kojo Marfo sowie dem amerikanischen abstrakten Maler Andy Moses und dem türkischen Bildhauer Hande Sekerciler zu sehen sein.

Im Pop-up-Raum werden auch Arbeiten von Künstlern präsentiert, die sich bereits in prominenten Schweizer Sammlungen befinden. Der weithin bekannte Schweizer Bergmaler Conrad Jon Godly, die isländische Künstlerin Katrin Fridriks und der führende abstrakte Nachkriegsmaler der Westküste Ed Moses werden gemeinsam gezeigt. Ebenfalls in die Schweiz zurückgekehrt sind die Arbeiten der führenden figurativen Maler Jean-Pierre Cassigneul und Henrik Uldalen sowie die Arbeiten des konzeptionellen Licht- und Textkünstlers Robert Montgomery.

Indem die JD Malat Gallery die kreative Perspektive jedes einzelnen Künstlers nach St. Moritz bringt, hofft sie, den Dialog zwischen internationalen Künstlern zu stärken und die verbindende und umfassende Kraft der Kunst deutlich zu machen.

Die JD Malat Gallery ist auf zeitgenössische Kunst spezialisiert und setzt sich für ein breites Spektrum an aufstrebenden und internationalen zeitgenössischen Künstlern ein. Das Programm besteht aus einer Reihe von spannenden Künstlern, unterstützt durch ganzjährige Ausstellungen und zeitgenössische Kunstmessen. JD Malat Gallery x St. Moritz feiert das vielfältige und innovative Programm, das die JD Malat Gallery zu bieten hat.

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Spring Show

21/04/2021 - 04/07/2021

by VIRGINIA JOYCE-FLEMING ZAK VAN BILJON

Duo Show:
VIRGINIA JOYCE-FLEMING
ZAK VAN BILJON

21/04/2021 – 04/07/2021

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Black Matter

16/07/2021 - 12/09/2021

by SANTIAGO PARRA

SANTIAGO PARRA
Black Matter

16/07/2021 – 12/09/2021

„Ich weiß, dass ich mich ausdrücke, wenn ich male, aber ich kann die Quelle des Ergebnisses nicht erklären Gesten. Ich will damit keineswegs andeuten, dass die schwarze Materie für das, was ich male, verantwortlich ist, ich interessiere mich vielmehr für die Beziehung zwischen den beiden unerklärlichen Bewegungen, der der im Universum beobachteten und der von meinem Pinsel nachgezeichneten.” – Santiago Parra
Parra hat bereits in weltweit führenden Kulturzentren wie London, Mexiko, Miami und Madrid ausgestellt. Parra ist international bekannt für seine kraftvollen schwarzen abstrakten Gemälde auf roher Leinwand, die jeweils mit einem einzigen Pinselstrich entstehen.
Der Titel der Ausstellung ist eine poetische Anspielung auf das weltbekannte Phänomen der dunklen Materie. Die dunkle Materie besteht aus nicht nachweisbaren Partikeln, die kein Licht absorbieren, reflektieren oder emittieren. Die dunkle Materie wird für die unerklärlichen Bewegungen von Sternen in Galaxien verantwortlich gemacht. Wie ein Künstler der versucht, mit einem einzigen Pinselstrich zu malen, der vom Unbewussten gesteuert wird, versteht Parra die Schwarze Materie nicht nur als eine Reflexion der unerklärlichen Bewegungen in unseren Galaxien, sondern auch als eine schöne Metapher für die autonome Bewegung seines Pinsels beim Malen.
Parra`s Basismedium, eine leere Leinwand und schwarze Acrylfarbe, spielt eine wesentliche Rolle in seinem Suche nach autonomem Ausdruck. Die Einfachheit des Mediums und die Technik mit nur einem Pinselstrich-Technik sind die reinsten und nahtlosesten Kanäle für seinen Ausdruck und die Materialisierung des Unterbewusstseins.
Black Matter stellt somit eine poetische Parallele zwischen Parra`s Praxis und den unerklärlichen und unsichtbaren Kräfte, die die Sterne und Galaxien kontrollieren. Auf diese Weise steigert Black Matter nicht nur das Geheimnis der automatischen Malerei, sondern hebt auch die Bedeutung des Unterbewusstseins bei der abstrakten Bildgestaltung.
Santiago Parra befindet sich in den Sammlungen des Perez Art Museum Miami (PAMM), Miami, USA,Jorge Pérez Collection, USA, Jean et Colette Cherqui Collection, Frankreich, Tanya C. Brillembourg Collection, USA, Solita Mishaan Collection, Spanien, Cesar Gaviria Collection, Kolumbien, Sammlung Kehinde Wiley, USA, und Sammlung Lazaro, Spanien.

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MAURO PERUCCHETTI - Unicum

14/07/2021 - 16/08/2021

by MAURO PERUCCHETTI